Regionalgruppe Hamburg

Ihre Ansprechpartner:innen

Gunda Heese  – Regionalgruppenleitung
gunda.heese@bdo-ev.de

Die nächsten Termine der RG

Dienstag, 17.02.2026
18:00–20:00 Uhr
Einladung zum Online-Seminar "Dr. Google vs. Professor ChatGPT: KI richtig nutzen statt planlos googeln"

Digitale Informationen bestimmen heute maßgeblich, wie wir unsere eigene Erkrankung verstehen. Aber während „Dr. Google“ oft mit veralteten Quellen, unspezifischen Trefferlisten und beunruhigenden Worst-Case-Szenarien arbeitet, eröffnet dialogfähige KI einen völlig neuen, sicheren und zielgerichteten Zugang.

Donnerstag, 26.02.2026
19:00–20:30 Uhr
Junger BDO: Online-Treffen

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch!

Donnerstag, 18.06.2026
19:00–20:30 Uhr
Junger BDO: Online-Treffen

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch!

Donnerstag, 26.11.2026
19:00–20:30 Uhr
Junger BDO: Online-Treffen

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch!

„Haben Sie Fragen oder benötigen Sie weitere Informationen? Wir sind für Sie da!

Wolfgang und Monika steht Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihre Fragen zu beantworten oder Ihnen bei Ihren Anliegen zu helfen.  Hier sind verschiedene Möglichkeiten, wie Sie uns erreichen können:

📧 E-Mail: Schreiben Sie uns jederzeit eine E-Mail an wolfgang.veit@bdo-ev.de oder monika.veit@bdo-ev.de und wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden.

📞 Telefon: Wenn Sie lieber persönlich sprechen möchten, rufen Sie uns unter 04851/1284 an. Unser Team ist während unserer Bürozeiten für Sie da.

Nachrichten RG Hamburg

Gunda Heese  – Regionalgruppenleitung
gunda.heese@bdo-ev.de

Mein Name ist Gunda Heese, ich bin Jahrgang 1980 und lebe in Schenefeld bei Wacken, im Herzen Schleswig-Holsteins.

Schon früh wurde mein Leben von medizinischen Fragestellungen begleitet: Nach dem Tod meiner beiden Geschwister im Kindes- und Jugendalter standen regelmäßige Untersuchungen im Vordergrund. Im Laufe der Jahre verdichtete sich der Verdacht auf eine Lungenerkrankung, ohne dass ich zunächst größere Einschränkungen verspürte. Nach meiner Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten war ich bis zu meiner ersten Schwangerschaft berufstätig. Die Geburt meiner beiden Töchter in den Jahren 2006 und 2007 war ein prägender und bereichernder Einschnitt in meinem Leben.

Einige Jahre später verschlechterte sich mein Gesundheitszustand deutlich. Die Diagnose einer pulmonalen Hypertonie machte eine intensive Therapie notwendig; 2010 erfolgte die Listung zur Lungentransplantation. Trotz medikamentöser Stabilisierung wurde ich im August 2011 hochdringlich gelistet und wartete im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf auf ein Spenderorgan. Am 17. November 2011 erhielt ich schließlich die lebensverändernde Nachricht, dass eine passende Lunge für mich verfügbar war. Dem Organspender und seinen Angehörigen gilt mein tiefer Dank.

Nach der Transplantation konnte ich mir Schritt für Schritt ein neues Maß an Lebensqualität erarbeiten. Insbesondere eine überwundene Abstoßungsreaktion hat mir die Bedeutung von Achtsamkeit und Dankbarkeit nachhaltig vor Augen geführt. Seit 2016 bin ich gesundheitlich stabil und habe mir bewusst ein neues Hobby gesucht. Im Musikzug Hohenaspe begann ich Klarinette zu spielen. Bis heute bin ich dort aktiv und schöpfe aus der Musik viel Freude und Kraft. Vor über 5 Jahren kam zudem ein Hund namens Balou zu uns. Er bereichert unser Leben und hält mich fit. Heute, mehr als 14 Jahre nach meiner Lungentransplantation, blicke ich zuversichtlich in die Zukunft.

Mein Dank gilt meiner Familie, meinen Kindern und allen Menschen, die mich auf diesem Weg unterstützt haben. Da meine Töchter inzwischen selbstständig ihren eigenen Weg gehen, sehe ich nun den richtigen Zeitpunkt, mich neben meiner Tätigkeit im SoVD und im Patientenbeirat des UKE zusätzlich ehrenamtlich beim BDO zu engagieren.

Im Rahmen des Regionalgruppenleitertreffens in Würzburg hatte ich die Gelegenheit, Vorstandsmitglieder sowie weitere Regionalgruppenleitungen persönlich kennenzulernen. Diese Gespräche haben mich in meiner Entscheidung bestärkt, ab 2026 die Regionalgruppenleitung für Schleswig-Holstein und Hamburg zu übernehmen. Ich trete damit in große Fußstapfen: Monika und Wolfgang Veit haben diese Aufgabe über viele Jahre mit großem Engagement und viel Herz ausgefüllt. Dafür danke ich ihnen sehr und freue mich auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die Organspende ist für mich nicht nur ein politisches oder gesellschaftliches Thema, sondern eine zutiefst persönliche Angelegenheit. Ich möchte Betroffene begleiten, Mut machen und Perspektiven aufzeigen. Meine eigene Geschichte soll verdeutlichen, dass ein erfülltes Leben nach einer Transplantation möglich ist.

Ich freue mich auf meine neue Aufgabe beim BDO, auf den Austausch mit vielen engagierten Menschen und darauf, gemeinsam Aufklärungsarbeit zu leisten und das Thema Organspende weiter in die Öffentlichkeit zu tragen.