Regionalgruppe Würzburg und Umland

Ihre Ansprechpartner:innen

Dorothea Eirich
Tel. (09359)12 41
dorothea.eirich(at)bdo-ev.de

Andreas Strobl
Tel. (0931) 40 41 049
andreas.strobl(at)bdo-ev.de

Dorothea Eirich, geb. 1956, Karlstadt/Wiesenfeld
verh. mit Konrad Eirich ( Herz Tx April 2011)
drei erwachsene Kinder, zwei Enkelkinder
Beruf: Kinderkrankenschwester
Nach 45 Berufsjahren in vielen Bereichen, von Intensivpflege bei Frühgeburten bis zu Erwachsenen, einigen Pausen dazwischen zur Kindererziehung und Pflege der Schwiegereltern /Mutter genieße ich jetzt meinen Rentenstatus. Aber Langeweile kenne ich nicht, denn meine Tage sind gefüllt mit vielen verschiedenen Interessen.
Seit 2013 bin ich die Regionalgruppenleitung des BDO e.V. für den Bereich Würzburg und Umland.
Meine Motivation war damals, durch die ehrenamtliche Tätigkeit unsere Dankbarkeit öffentlich zu machen, dass mein Mann Konrad zu den Glücklichen zählt, dem durch ein Spenderherz ein neues Leben geschenkt wurde.
Er war nach zwei Herzinfarkten im Jahr 2010 drei Monate mit einem sehr schwachen Allgemeinzustand auf der Herzthorax-Intensivstation im Universitätsklinikum  Würzburg.
Die Initiative eine Selbsthilfegruppe für Organtransplantierte zu gründen wurde unter anderem, von den Ärzten und der Klinikleitung befürwortet.
In Würzburg wurde erkannt, dass die persönliche und gemeinsame Erfahrung, die Sorgen vor und nach einer Transplantation, die Unterstützung durch einen externen Ansprechpartner, sehr wichtig ist.
Im Jahr 2023 sind es dann schon 10 Jahre, dass ich zu der großen Familie des BDO e.V. gehöre und es macht immer noch Spaß, aufzuklären über alle Bereiche der Organspende und das Wissen weiterzugeben.

Mein Name ist Andreas Strobl, geboren am 16.11.1958 in Köln. Nach dem Tod meines Vaters, 1972, ist meine Mutter mit uns nach Würzburg umgesiedelt. Hier beendete ich meine Schul- und Berufsausbildung. Dann ging das Leben seinen normalen Gang 1) Frau gefunden 2) Sohn gezeugt 3) Haus gekauft. Ich arbeitete für ein großes deutsches Chemieunternehmen erst im Innendienst und dann Im Außendienst.

Im Jahr 2008 verstarb dann mein Bruder an Herzinsuffizienz. Bei mir wurde dann eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt, die aber keine große Krankheit ergab.

2013 wurde dann in der Uniklinik Würzburg auch bei mir eine Insuffizienz festgestellt. Mit Medikamenten und einer Reha wurde ich wieder halbwegs hergestellt. Nachdem sich mein Zustand wieder verschlechterte wurde ich gelistet. Als ich dann auf HU kam war kein Organ verfügbar und ich bekam 2015 ein LVAD implantiert. Nach einer Thrombose im LVAD und und ein paar spannenden Monaten auf der Intensivstation hatte ich dann das große Glück ein passendes Organ zu bekommen.

Heute kann ich wieder lange Spaziergänge mit meiner Familie machen und auch sonst am normalen Leben teilnehmen. Wir haben durch den BDO , in einer sehr schwierigen Situation, viel Unterstützung und Informationen erhalten. Deshalb sehe ich es als wichtig an, diese Unterstützung jetzt an andere weiter zu geben.

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