Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Dr. Bernd Ullrich, einem außergewöhnlichen Menschen, treuen Weggefährten und lieben Freund. Über 43 Jahre lebte er mit seinem Spenderherz und schenkte mit seiner Geschichte vielen transplantierten Menschen Mut und Hoffnung. Mit seiner Lebensfreude, seinem Humor und seinem unermüdlichen Einsatz für die Organspende hat er unsere Gemeinschaft bereichert und unzählige Herzen berührt.
„Gut geschützt durch die Atemwegssaison: BDO unterstützt ‚München impft‘“
Mit Beginn der kälteren Jahreszeit rücken Atemwegsinfektionen wie Influenza, COVID-19 und RSV wieder stärker in den Fokus. Die Initiative „München impft“ möchte über diese Erkrankungen und die Möglichkeiten der Prävention informieren. Der Bundesverband der Organtransplantierten e. V. (BDO) unterstützt die Kampagne und macht gerne auf das Informationsangebot aufmerksam.
DSO lädt ein: Zentrale Veranstaltung zum Dank an die Organspende
Liebe Leser:innen, bitte beachten Sie die Einladung der DSO zur unten genannten Veranstaltung. Es würde uns freuen Sie dort zu treffen. Herzliche Grüße Ihr BDO Team
Umfrage zu den psychischen Langzeitfolgen einer Transplantation
Sehr geehrte Damen und Herren, in meiner Seminararbeit beschäftige ich mich mit der Frage, wie eine Organtransplantation die psychische Gesundheit und Lebensqualität von Patientinnen und Patienten langfristig beeinflusst. Da die Erfahrungen von Betroffenen für meine Untersuchung besonders wertvoll sind, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen, an der Umfrage teilzunehmen.
Widerspruch und DCD – ein ethischer Imperativ
Ausgangslage: In Deutschland wird davon ausgegangen, dass jeder die medizinische Behandlung erhält, die er benötigt. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn es um Menschen geht, die auf ein lebensnotwendiges Spenderorgan warten. Hier besteht bis heute eine klassische Triagesituation (von trier = zuteilen). Das knappe Gut „Organ“ steht nicht allen zur Verfügung, die eine Transplantation benötigen
Die Geschichte eines Herzens von Rachel Clarke
Eine außergewöhnlich berührende Geschichte über Organspende und Transplantation. Die Geschichte eines Herzens von Rachel Clarke ist das beste Buch, das ich bisher über Transplantation und Organspende gelesen habe.
Geschäftsbericht 2025
Mit großer Freude präsentieren wir Ihnen den Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2025. Es war ein Jahr voller Dynamik, Veränderungen, erfreulicher und auch unerfreulicher Entwicklungen, dass uns insgesamt als Verband wieder einen Schritt näher zu unseren Zielen gebracht hat.
Ein genauer Blick lohnt sich: Was der DSO-Jahresbericht über die Organspende wirklich zeigt
Am 21. April hat die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) ihren aktuellen Jahresbericht veröffentlicht. Für viele Menschen klingt ein Jahresbericht zunächst nach Zahlen, Tabellen und Fachsprache. Doch wer sich mit der Organspende in Deutschland beschäftigt, sollte diesen Bericht genauer lesen. Denn er zeigt nicht nur, wie viele Organe gespendet und transplantiert wurden. Er macht auch sichtbar, wo die Schwachstellen im System liegen.
Umfrage zu Präferenzen für Xenotransplantation
Heute möchten wir Sie herzlich bitten, eine Masterstudentin bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu unterstützen. Frau Charlotte Hanby von der Erasmus-Universität Rotterdam führt im Rahmen ihrer Masterarbeit eine Studie durch, die sich mit Einschätzungen und Präferenzen rund um zukünftige Entwicklungen in der Transplantationsmedizin befasst. Als Bundesverband der Organtransplantierten ist es uns wichtig, dass die Perspektiven von Betroffenen in Forschung und gesundheitspolitische Überlegungen einfließen. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn Sie sich ein wenig Zeit für die Teilnahme an dieser anonymen Umfrage nehmen.
Reform der Lebendorganspende beschlossen: Neue Möglichkeiten nur bei klarem Vorrang des Spenderschutzes
Der Deutsche Bundestag hat die Reform der Lebendorganspende beschlossen. Künftig sollen unter anderem die Überkreuzlebendnierenspende und die nicht gerichtete anonyme Nierenspende möglich werden. Der BDO begrüßt den Ausbau des Spenderschutzes, sieht aber vor allem in der Aufhebung des Subsidiaritätsgrundsatzes einen kritischen Einschnitt. Für uns bleibt klar: Spenderschutz muss Vorrang behalten.
