Sehr geehrte Damen und Herren, in meiner Seminararbeit beschäftige ich mich mit der Frage, wie eine Organtransplantation die psychische Gesundheit und Lebensqualität von Patientinnen und Patienten langfristig beeinflusst. Da die Erfahrungen von Betroffenen für meine Untersuchung besonders wertvoll sind, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen, an der Umfrage teilzunehmen.
Widerspruch und DCD – ein ethischer Imperativ
Ausgangslage: In Deutschland wird davon ausgegangen, dass jeder die medizinische Behandlung erhält, die er benötigt. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn es um Menschen geht, die auf ein lebensnotwendiges Spenderorgan warten. Hier besteht bis heute eine klassische Triagesituation (von trier = zuteilen). Das knappe Gut „Organ“ steht nicht allen zur Verfügung, die eine Transplantation benötigen
Die Geschichte eines Herzens von Rachel Clarke
Eine außergewöhnlich berührende Geschichte über Organspende und Transplantation. Die Geschichte eines Herzens von Rachel Clarke ist das beste Buch, das ich bisher über Transplantation und Organspende gelesen habe.
Geschäftsbericht 2025
Mit großer Freude präsentieren wir Ihnen den Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2025. Es war ein Jahr voller Dynamik, Veränderungen, erfreulicher und auch unerfreulicher Entwicklungen, dass uns insgesamt als Verband wieder einen Schritt näher zu unseren Zielen gebracht hat.
Regionalgruppe Niedersachen zu Besuch bei der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN)
Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) lud am 5. Juni 2026 zu einer besonderen Infoveranstaltung ein. Unter dem Motto „Leben schenken – Organspende meets Rock’nʼRoll“ trafen im Ärztehaus Hannover medizinische Fakten auf emotionale Live-Musik.
Regionalgruppe Würzburg beteiligt sich beim Katholikentag
Unter dem Motto „Hab Mut – steh auf!“ hat vom 13. bis 17. Mai der diesjährige Katholikentag in Würzburg stattgefunden. Von ca. 70 000 Teilnehmenden waren etwa die Hälfte Dauergäste. Um die 900 Veranstaltungen fanden statt und waren meist sehr gut besucht. Außerdem waren mehr als 250 Gruppierungen mit einem Stand auf der Kirchenmeile vertreten – darunter auch wir, die Regionalgruppe Würzburg des BDO, unter Leitung der Vorsitzenden Dorothea Eirich.
Regionalgruppe Niedersachsen auf der Messe „Leben und Tod“ in Bremen
Am 10. und 11. April 2026 öffnete die Messe „Leben und Tod“ in Bremen erneut ihre Türen. Die bundesweit einzigartige Veranstaltung verbindet Fachkongress und Publikumsmesse rund um die Themen Sterben, Tod, Trauer und Abschiedskultur und richtet sich sowohl an Fachkräfte als auch an interessierte Bürger:innen.
Ein genauer Blick lohnt sich: Was der DSO-Jahresbericht über die Organspende wirklich zeigt
Am 21. April hat die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) ihren aktuellen Jahresbericht veröffentlicht. Für viele Menschen klingt ein Jahresbericht zunächst nach Zahlen, Tabellen und Fachsprache. Doch wer sich mit der Organspende in Deutschland beschäftigt, sollte diesen Bericht genauer lesen. Denn er zeigt nicht nur, wie viele Organe gespendet und transplantiert wurden. Er macht auch sichtbar, wo die Schwachstellen im System liegen.
Umfrage zu Präferenzen für Xenotransplantation
Heute möchten wir Sie herzlich bitten, eine Masterstudentin bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu unterstützen. Frau Charlotte Hanby von der Erasmus-Universität Rotterdam führt im Rahmen ihrer Masterarbeit eine Studie durch, die sich mit Einschätzungen und Präferenzen rund um zukünftige Entwicklungen in der Transplantationsmedizin befasst. Als Bundesverband der Organtransplantierten ist es uns wichtig, dass die Perspektiven von Betroffenen in Forschung und gesundheitspolitische Überlegungen einfließen. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn Sie sich ein wenig Zeit für die Teilnahme an dieser anonymen Umfrage nehmen.
Reform der Lebendorganspende beschlossen: Neue Möglichkeiten nur bei klarem Vorrang des Spenderschutzes
Der Deutsche Bundestag hat die Reform der Lebendorganspende beschlossen. Künftig sollen unter anderem die Überkreuzlebendnierenspende und die nicht gerichtete anonyme Nierenspende möglich werden. Der BDO begrüßt den Ausbau des Spenderschutzes, sieht aber vor allem in der Aufhebung des Subsidiaritätsgrundsatzes einen kritischen Einschnitt. Für uns bleibt klar: Spenderschutz muss Vorrang behalten.
