27.03.2019

Information vom 25. März 2019

Liebe Mitglieder InteressentInnen der Regionalgruppen Südbaden und Württemberg,
mit dieser E-Mail erhalten Sie den Link zur Präsentation für den von mir beim Gruppentreffen am vergangenen Dienstag gehaltenen Vortrag zu aktuellen politischen Entwicklungen im Bereich Organspende:

https://bdo-ev.de/uploads/media/Aktuelle_politische_Entwicklungen_im_Bereich_Organspende_-_Vortragspraesentation-2019.pdf


Ergänzend zum Vortrag gibt es nach meinem Telefonat mit der AG Gesundheit der CDU/CSU-Fraktion am vergangenen Freitag folgende Informationen:
Zum Thema Art der Zustimmungsregelung wird es zwei fraktionsübergreifende Gesetzentwürfe geben:

  1. zur doppelten Widerspruchsregelung um Abgeordnete wie etwa Jens Spahn (CDU), Dr. Georg Nüsslein (CSU), Prof. Dr. Claudia Schmidtke (CDU; neue Patientenbeauftragte der Bundesregierung) und Dr. Karl Lauterbach (SPD)
  2. zur Zustimmungsregelung um Abgeordnete wie etwa Karin Maag (CDU), Philipp Pilsinger (CSU), Hilde Matheis (SPD), Dr. Kirsten Kappert-Gohnter und Annalena Bärbock (Bündnis 90 / Die Grünen)

Es wird damit gerechnet, dass die Gesetzentwürfe zeitgleich vorgelegt werden, voraussichtlich Ende April / Anfang Mai. Erstellt werden die Gesetzentwürfe von Juristen der Fachabteilung im Bundesgesundheitsministerium anhand jeweiliger Eckpunktepapieren der beiden Abgeordnetengruppen. Details der Eckpunkte sind derzeit nicht zu erfahren, da bis zur Vorlage der Gesetzentwürfe Stillschweigen vereinbart wurde.

Es ist wohl noch einmal eine Orientierungsdebatte im Bundestag dazu geplant. Außerdem wird es eine Anhörung geben. In welchem Rahmen diese stattfinden wird, ist wohl noch nicht klar.

Wenn alles gut läuft, könnte noch vor der Sommerpause die erste Lesung erfolgen, so dass die 2. und dritte Lesung und die Verabschiedung im Herbst erfolgen könnte.

Im Prinzip gibt es im Rahmen des Verfahrens wieder die Chance unser Anliegen der psychosozialen Versorgung der Angehörigen von PatientInnen vor und nach Organtransplantation noch einmal einzubringen. Ich werde sehen, ob dies zu erreichen ist.
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Für alle, die nicht beim Gruppentreffen am 19. März dabei waren:
Das Treffen in Konstanz wird in diesem Jahr am Montag, den 1. Juli um 16 Uhr im Klinikum Konstanz stattfinden. Wir haben eine Ärztin zum Thema Diabetes aufgrund von Immunsuppression angefragt. Die Zusage steht noch aus.

Für das Gruppentreffen am Dienstag, den 17. September im Uniklinikum Freiburg hat uns Frau Dr. Lederer zum Thema Naturheilkunde und Immunsuppression zugesagt.

Wenn Sie inhaltliche Wünsche bzw. Fragen haben, die Frau Dr. Lederer in Ihrem Vortrag aufgreifen soll, dann teilen Sie uns diese bis spätestens zum 15. April bitte per E-Mail mit.

Hier das, was wir Frau Dr. Lederer zu Ihrem Vortrag bisher als mögliche Inhalte mitgeteilt haben: „Wir halte es für sinnvoll, dass Sie zu Beginn Ihres Vortrages kurz darstellen, was Naturheilkunde beinhaltet. Das dürfte nicht allen klar sein. Bei Ihrem Vortrag in Bad Dürrheim fand ich das schon sehr eindrücklich.

Ein wesentliches Thema sollte auch der Teil sein, in dem es um Möglichkeiten geht, die vielleicht durch die NHK bestehen, um Nebenwirkungen der Immunsuppression zu reduzieren.ohne das Risiko von Wechselwirkungen eingehen zu müssen. Gibt es Möglichkeiten die Belastungen von Leber und Nieren zu reduzieren? Und bietet die NHK etwas bei Schmerzen zu tun, da ja die meisten Schmerzmedikamente entweder die Nieren oder die Leber belasten.“

Das nächste Gruppentreffen findet am Samstag, den 18. Mai 2019 von 15 – 18 Uhr im Gemeindehaus der Ev. Stadtkirchengemeinde in Emmendingen statt. Hier besteht dann ausreichend Zeit sich in Gruppen getrennt nach PatientInnen und Angehörigen auszutauschen. Herr Sala von der Selbsthilfekontaktstelle aus Offenburg wird den Nachmittag gestalten.

Die Einladung zum Treffen wird voraussichtlich um Ostern verschickt werden.
Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gute Zeit und vor allem Gesundheit

Ulrike Reitz-Nave und Burkhard Tapp

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