15.02.2017

Wechselwirkungen vermeiden

Pressemitteilung, 15. Februar 2017

Jenaer Abendvorlesung des Universitätsklinikums Jena am 22. Februar / Prof. Dr. Michael Hartmann informiert über mehr Sicherheit im Umgang mit Medikamenten

Jena (ukj/me). „Etwa ein Drittel aller Deutschen im Alter von über 70 Jahre nimmt bis zu acht Medikamente am Tag ein. Im Einzelfall könnten so bis zu 28 Wechselwirkungen dieser Medikamente möglich sein. Deshalb müssen Patienten über die Wirkung von Medikamenten und über Wechselwirkungen umfassend aufgeklärt sein“, betont Prof. Dr. Michael Hartmann, Leiter der Apotheke des Universitätsklinikums Jena (UKJ).

In der Jenaer Abendvorlesung am 22. Februar 2017 stellt er deshalb das Thema Wechselwirkungen von Medikamenten in den Mittelpunkt und informiert, was bei der Einnahme von Arzneimitteln beachtet werden sollte. Der Vortrag für Patienten, Angehörige und Medizininteressierte beginnt um 19 Uhr im Hörsaal 3 des UKJ in Lobeda.

Prof. Hartmann beschäftigt sich als Direktor der Klinikumsapotheke damit, wie für mehr Medikationssicherheit auf allen Ebenen gesorgt werden kann. „Rund 90.000 Medikamente erhalten unsere Patienten täglich, etwa als einzelne Tablette, Injektion, Infusion, Kapsel oder Salbe. Diese Arzneimittel werden über unsere klinikeigene Apotheke beschafft oder individuell zubereitet. Unsere 46 Mitarbeiter sind also integraler Bestandteil des Klinikums, kein Fremdkörper. Das erhöht die Sicherheit für unsere Patienten.“

Der Experte wird auf häufige Wechselwirkungen eingehen und anhand von Beispielen zeigen, wie sich diese vermeiden lassen. „Mit der Anzahl der Medikamente steigt das Risiko, dass es zu Wechselwirkungen kommt. Zur Risikogruppe zählen insbesondere ältere Patienten, die an mehrfachen Erkrankungen leiden und Polymedikation erhalten.“

Laut dem Aktionsbündnis Patientensicherheit sind etwa fünf Prozent aller Einweisungen in Krankenhäuser die Folge nicht korrekter Medikamenteneinnahme. Prof. Hartmann: „Medikationspläne sind essentiell für einen sicheren Umgang mit Medikamenten. Wichtig ist, dass sämtliche Medikamente, die der Patient einnimmt, auch dem Arzt bekannt sind. Bei der Medikationssicherheit sind aber nicht nur die Arztpraxen gefragt, sondern alle Akteure im Gesundheitswesen.“

Bildzeile: Prof. Dr. Michael Hartmann, Direktor der Apotheke des Universitätsklinikums Jena, setzt sich für mehr Sicherheit im Umgang mit Medikamenten ein. (Foto: UKJ)

 

Termin auf einen Blick:

Jenaer Abendvorlesung am 22. Februar 2017

Wechselwirkungen: Mehr Sicherheit beim Umgang mit Medikamenten

Referent: Michael Hartmann

Ort: Hörsaal III, Universitätsklinikum Jena, Standort Lobeda, Am Klinikum 1, 07747 Jena

Beginn: 19.00 Uhr

Teilnahme kostenfrei, Anmeldung nicht erforderlich

 

Kontakt:

Prof. Dr. Michael Hartmann

Direktor der Apotheke des Klinikums

Tel. 03641/9325401

E-Mail: michael.hartmann@remove-this.med.uni-jena.de    

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