05.07.2017

Ausgezeichnetes Engagement für die Organspende

Prof. Dr. med. Michael Bamberg,PD Dr. med. Christina Schleicher,Dr. med. Manfred Beck,Michael Schlotterer,Manne Lucha

Minister Manne Lucha ehrt das Universitätsklinikum Tübingen und die Transplantationsbeauftragten

Tübingen, 4. Juli 2017. Im Klinikum Tübingen gibt es für den Fall einer Organspende klare Handlungsabläufe und Zuständigkeiten. So werden die Möglichkeiten zu einer Organspende zuverlässig erkannt und nach dem Willen der Verstorbenen umgesetzt. Die Transplantationsbeauftragten sowie alle verantwortlichen Ärzte und Pflegenden des Klinikums wurden für ihr Engagement heute im Rahmen einer Festveranstaltung vom baden-württembergischen Minister für Soziales und Integration, Manne Lucha, zusammen mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), der Landesärztekammer und der Krankenhausgesellschaft Baden-Württemberg (BWKG) ausgezeichnet.

 

„Die Organspende ist eine gemeinsame Aufgabe unserer Gesellschaft“, sagte Minister Manne Lucha in seinem Grußwort. „Die persönliche Entscheidung für die Organspende sowie das berufliche Engagement für die Realisierung von Organspenden verdienen öffentliche Anerkennung.“ Er führte weiter aus: „Wir danken den Transplantationsbeauftragten und allen Mitarbeitern des Universitätsklinikums Tübingen für ihren vorbildlichen Einsatz für die Organspende.“

 

In den Krankenhäusern sind die Transplantationsbeauftragten die wichtigsten Ansprechpartner für die Realisierung und die Koordinatoren der Organspende. Eine weitere wichtige Aufgabe der Transplantationsbeauftragten ist es, das ärztliche und pflegerische Personal im Krankenhaus über die Bedeutung und den Prozess der Organspende regelmäßig zu informieren. Sie kümmern sich darum, dass die Zuständigkeiten und Handlungsabläufe intern festgelegt werden. Außerdem gehört es zu ihren Aufgaben, Angehörige von Organspendern in angemessener Weise zu begleiten.

 

Prof. Dr. med. Michael Bamberg, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Tübingen, begrüßte die Teilnehmer der Festveranstaltung und erklärte: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, denn Ärzte und Pflegende in unserer Klinik setzen sich tagtäglich mit großer medizinischer Kompetenz und tiefem Einfühlungsvermögen für die Patienten ein. Tübingen hat als erste Einrichtung in Baden-Württemberg zusätzlich pflegerische Transplantationsbeauftragte ernannt, da Intensivpflegekräfte durch ihre unmittelbare Tätigkeit am Patientenbett sehr häufig einen engen Kontakt zu Angehörigen aufbauen. Dieser ist wichtig, um im Falle einer möglichen Organspende schnell den Willen des Verstorbenen ermitteln zu können.“

 

„Die Hoffnung der über 10.000 Menschen, die in Deutschland auf eine dringend notwendige Transplantation warten, beruht darauf, dass alle Mitarbeiter in den Krankenhäusern an die Organspende denken“, ergänzte Prof. Dr. med. Alfred Königsrainer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Tübingen. „In ihrem Namen danke ich allen Organspendern und ihren Familien für ihre Entscheidung.“

 

Von Januar bis Mai 2017 wurden in Baden-Württemberg 42 Organspenden durchgeführt. Dadurch konnten 139 Organe für eine Transplantation entnommen werden. Die Vermittlung erfolgt durch Eurotransplant nach den Richtlinien der Bundesärztekammer. Ende vergangenen Jahres standen in Baden-Württemberg 1113 Menschen auf der Warteliste für ein Spenderorgan.

 

„Als Koordinierungsstelle für die Organspende steht die DSO an der Seite der Transplantationsbeauftragten und unterstützt sie dabei, in ihrer Klinik Wissen und Handlungssicherheit zu vermitteln“, sagte PD Dr. med. Christina Schleicher, Geschäftsführende Ärztin der DSO in der Region Baden-Württemberg. „Die gute Kooperation mit den Kollegen im Universitätsklinikum Tübingen zeigt sich nicht nur im akuten Fall einer Organspende. Das Thema wird hier regelmäßig in internen und externen Fortbildungen und Veranstaltungen, sowie in Fach- und Weiterbildungskursen als auch in den Krankenpflegeschulen aufgegriffen.“

Foto:

Namen von links nach rechts:

Prof. Dr. med. Michael Bamberg, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender Universitätsklinikum Tübingen
PD Dr. med. Christina Schleicher, Geschäftsführende Ärztin DSO-Region Baden-Württemberg
Dr. med. Manfred Beck, Ltd. Transplantationsbeauftragter Universitätsklinikum Tübingen
Michael Schlotterer, Transplantationsbeauftragter Pflege
Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg


Quelle: Universitätsklinikum Tübingen

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