Sie sind WartepatientIn, LebendspenderIn oder
organtransplantiert?
Dann bitten wir Sie um Ihre Teilnahme:

Am 1. November 2016 trat eine Änderung des Transplantationsgesetzes in
Kraft. Mit der nun vorgesehenen Errichtung eines Transplantationsregisters wurde eine langjährige Forderung u.a. von unseren Verbänden umgesetzt.

In dem Register werden wichtige Daten der Organspender, Lebendspender,
Wartepatienten und Organtransplantierten anonym gespeichert.
Aus diesen Daten können z.B. die Richtlinien der Bundesärztekammer zur
Wartelistenführung und Organverteilung auf deren Richtigkeit geprüft und
gegebenenfalls angepasst werden. Gleiches gilt auch für die Prüfung der
Qualität von Transplantationen und der Nachbetreuung auch im Langzeitverlauf. So kann aufgrund der neuen Erkenntnisse, die die Daten aus dem Register liefern, z.B. die Nachsorge sowohl der Lebendspender als auch der Organtransplantierten den neuen Erkenntnissen entsprechend verändert werden.

Das Ziel ist allen Patienten die bestmögliche Behandlung zugänglich zu
machen und die Qualität im Rahmen von Transplantationen zu sichern und
zu verbessern.

Um Ihre medizinischen Daten für das Register weiterleiten zu dürfen,
benötigen die Transplantationszentren Ihre ausdrückliche schriftliche
Einverständniserklärung. Dazu erhalten Sie durch Ihr Transplantationszentrum
eine "Patienteninformation zu Übermittlung transplantationsmedizinischer
Daten" und die dazugehörige Einverständniserklärung.

Auch im Rahmen Ihres Nachsorgetermins haben Sie die Möglichkeit
offene Fragen anzusprechen und entsprechend informiert zu werden.
Die Aussagekraft der Daten des zukünftigen Transplantationsregisters
hängt jedoch im erheblichen Maße von einer hohen Bereitschaft der
PatientInnen vor und nach einer Organtransplantation bzw. Lebendspende
ab Ihre Daten dem Register zur Verfügung zu stellen.

Daher bitten wir Sie darum Ihre Einwilligung zur Übermittlung Ihrer
transplantationsmedizinischen Daten für das Transplantationsregister
"Ihrem" Transplantationszentrum zu erteilen.